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Bäcker-Demeter-Treffen 21. - 22. April 2007
Die Fachgruppe der Demeter-Bäcker informierte sich mit über 40 Teilnehmern auf ihrem halbjährlichen Treffen bei "Unser Bäcker" in Klipphasen in der Nähe von Dresden über ökologisch optimierte Betriebsführung. In der 1992 gegründeten Bäckerei arbeiten heute 148 Menschen, davon 32 Auszubildende in 26 Filialen im Großraum Dresden, Döbeln sowie Meißen. Seit 2003 sind die Besitzer, Familie Hiersemann, Demeter-Vertragspartner. Das bio-dynamische Sortiment umfasst Brot und Brötchen. Umweltschutz, Regionalität und der Kontakt zum Erzeuger haben oberste Priorität. Seit 2005 arbeitet der Betrieb direkt mit den sächsischen Demeter-Landwirten zusammen. Das Getreide wird in der nahen Mühle Miltitz im Lohn vermahlen. Photovoltaik, zwei Erdgas betriebene Lieferfahrzeuge, eine Wasserbelebungsanlage nach Grander sind Aktivitäten im Bereich Umweltschutz. Auf dem Treffen stellte die Geschäftsführerein Demeter-Sachsen, Nadja Müller, die Zusammenarbeit der derzeit 23 Betriebe, darunter landwirte und Gartenbauer, Hofbäcker, Bäcker sowie der Mühle Miltitz vor, die sich im Anschluss präsentierte. Mit einem Vortrag "Essen für den Klimaschutz - Der Anteil der Ernährung am Klimawandel" gab Gunther Weiss vom Demeter-Marktforum gute Argumente für ökologische und regionale Erzeugung im Hinbick auf Klimaschutz. Dr. Thomas Modzel vom Büro für Abfall- und Umwetwirtschaft gab den biodynamischen Bäckern abschließemd Tipps zur Kostenminderung im Energie- und Abfallbereich.
Der Artikel erschien in: Lebendige Erde - Biologisch-dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur, 4/2007
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